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	<title>Kryptoblog &#187; Grundlagen</title>
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	<description>Weblog über Kryptographie</description>
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		<title>Krypto-Referat ist online</title>
		<link>http://krypto.mufuku.de/2006-11-01/krypto-referat-ist-online/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 14:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pawel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptographie]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[historisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Referat über Kryptographie ist jetzt die PDF-Präsentation online und kann runtergeladen werden.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Referat über Kryptographie ist jetzt die <a href="http://krypto.mufuku.de/referat/">PDF-Präsentation online</a> und kann runtergeladen werden.</p>
<p><a href="http://krypto.mufuku.de/referat/"><img class="noborder" id="image18" src="http://krypto.mufuku.de/wp-content/krypto_referat.gif" alt="krypto_referat.gif" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Symmetrisch, asymmetrisch?</title>
		<link>http://krypto.mufuku.de/2006-10-19/symmetrisch-asymmetrisch/</link>
		<comments>http://krypto.mufuku.de/2006-10-19/symmetrisch-asymmetrisch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2006 03:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pawel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptographie]]></category>

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		<description><![CDATA[Um die Anwenduung von Kryptosystemen zu verstehen, sollte man die verschiedenen Grundprinzipien in der Verschlüsselung auseinanderhalten können: 	

Symmetrische Verschlüsselungsverfahren
Asymmetrische Verschlüsselungsverfahren
Hybride Verschlüsselungsverfahren

Symmetrische Verfahren
Diese Verfahren zeichnen sich durch die Tatsache aus, dass sowohl für die Verschlüsselung in Geheimtext als auch für die Entschlüsselung in Klartext der exakt selbe Schlüssel verwendet wird. 

Im Artikel über die funktionsweise der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um die Anwenduung von Kryptosystemen zu verstehen, sollte man die verschiedenen Grundprinzipien in der Verschlüsselung auseinanderhalten können: 	</p>
<ul>
<li><strong>Symmetrische</strong> Verschlüsselungsverfahren</li>
<li><strong>Asymmetrische</strong> Verschlüsselungsverfahren</li>
<li><strong>Hybride</strong> Verschlüsselungsverfahren</li>
</ul>
<h4>Symmetrische Verfahren</h4>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Symmetrisches_Kryptosystem">Diese Verfahren</a> zeichnen sich durch die Tatsache aus, dass sowohl für die Verschlüsselung in Geheimtext als auch für die Entschlüsselung in Klartext der exakt selbe Schlüssel verwendet wird. </p>
<p><img src="http://krypto.mufuku.de/wp-content/symmkrypt.png" alt="Symmetrische Verschlüsselung" /></p>
<p>Im Artikel über die <a href="http://krypto.mufuku.de/2006-10-18/wie-funktioniert-verschluesselung/">funktionsweise der Verschlüsselung</a> wurden bereits mehrere Beispiele der symmetrischen Kryptoverfahren genannt – darunter der Cäsarchiffre, die Skytale und Enigma.</p>
<p>Die größte Problematik der symmetrischen Verfahren besteht beim unsicheren Schlüsselaustausch. Eine chiffrierte Nachricht kann zwar gefahrlos verschickt werden, nicht aber der Schlüssel.<br />
Um vor Angriffen geschützt zu sein, muss für den Transport des Schlüssels also unbedingt ein sicherer Kanal gewährleistet sein.</p>
<h4>Asymmetrische Verfahren</h4>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Asymmetrisches_Kryptosystem">Asymmetrische Systeme</a> haben die wichtige Eigenschaft mit Schlüsselpaaren zu arbeiten. Hierbei wird ein Schlüssel zur Verschlüsselung (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentlicher_Schl%C3%BCssel">Public Key</a>) und ein anderer Schlüssel zur Entschlüsselung der Nachricht (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geheimer_Schl%C3%BCssel">Private Key</a>) verwendet. </p>
<p>Der öffentliche Schlüssel wird, wie der Name sagt, öffentlich gemacht. Jeder Anwender kann diesen Schlüssel benutzen, um an den Eigentümer eine Nachricht zu Versenden, die durch Verschlüsselung entstanden ist.</p>
<p><img src="http://krypto.mufuku.de/wp-content/asymm_public.png" alt="Public Key" /></p>
<p>Der geheime Schlüssel wird vom Besitzer geheim gehalten. Er dient dazu, an ihn gesendete, verschlüsselte Nachrichten (Geheimtexte) zu entschlüsseln.</p>
<p><img src="http://krypto.mufuku.de/wp-content/asymm_private.png" alt="Private Key" /></p>
<p>Die Vorteile: </p>
<ul>
<li>Kennt ein Angreifer den öffentlichen Schlüssel, so kann er daraus weder auf die verschlüsselte Nachricht noch den geheimen Schlüssel schließen</li>
<li>Der öffentliche Schlüssel kann ohne Bedenken auch über unsichere Kanäle verschickt werden</li>
</ul>
<p>Asymmetrische Verfahren sind ein relativ neues Gebiet der Kryptographie. Eine wichtige Vorarbeit für die asymmetrischen Verfahren sind die Arbeiten von Whitfield Diffie, Martin Hellman und Ralph Merkle zum geheimen Schlüsselaustausch Anfang der 1970er Jahre. Im Sommer 1975 veröffentlichten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diffie-Hellman-Algorithmus">Diffie und Hellman</a> eine Idee zur asymmetrischen Verschlüsselung, ohne jedoch ein genaues Verfahren zu kennen.<br />
Der Durchbruch gelang Ronald L. Rivest, Adi Shamir und Leonard M. Adleman, die 1977 das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RSA-Kryptosystem">RSA-Verfahren</a> entwickelten. Es gilt bis heute als sicheres Verfahren und hat außerdem den großen Vorteil, in beiden Richtungen eingesetzt werden zu können.</p>
<p>Populär wurde asymmetrische Kryptographie besonders durch das 1991 veröffentlichte Programm <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PGP"><strong>Pretty Good Privacy</strong> (PGP)</a>. Mit PGP konnten nun auch private Anwender auf relativ einfache Art und Weise die Vorteile eines Public- und Private-Key-Systems nutzen und sich z. B. abhörsichere E-Mails schicken.</p>
<h4>Hybride Systeme</h4>
<p>Heutzutage wird in den meisten Kryptosystemen, die mit sogenannter &#8220;starker Kryptographie&#8221; arbeiten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hybridverschl%C3%BCsselungsverfahren">hybrid verschlüsselt</a>.</p>
<p>Da asymmetrische Verfahren extrem rechenaufwändig sind, bedient man sich oft einer Kombination aus symmetrischer und asymmetrischer Kryptographie. </p>
<blockquote><p>Symmetric-key algorithms are generally much less computationally intensive than asymmetric key algorithms. In practice, this means that a quality asymmetric key algorithm is hundreds or thousands of times slower than a quality symmetric key algorithm.</p></blockquote>
<p>Dabei wird zu Beginn einer Sitzung zwischen beiden Partnern ein asymmetrisch verschlüsselter Schlüssel ausgetauscht, der anschließend für eine ressourcenschonende symmetrische Verschlüsselung genutzt wird.</p>
<p>Als häufig genutztes Beispiel wäre der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transport_Layer_Security"><strong>Secure Sockets Layer</strong> (SSL)</a> zu nennen, der für sicherheitskritische Anwendungen im Online-Bereich genutzt wird – z. B. für E-Commerce oder Onlinebanking.<br />
SSL funktioniert in modernen Browsern sehr unauffällig und ist daran zu erkennen, dass das Übertragungsprotokoll <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Https">https://</a></strong> (statt http://) genutzt wird.</p>
<p><span class="note">(<strong>Anmerkung:</strong> PGP arbeitet streng genommen auch in einem Hybridverfahren, da nicht der gesamte Geheimtext asymmetrisch verschlüsselt wird, sondern lediglich ein im Geheimtext verborgener Schlüssel, mit dem der Rest der Nachricht symmetrisch verschlüsselt ist.)</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>CrypTool</title>
		<link>http://krypto.mufuku.de/2006-10-19/cryptool/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Oct 2006 00:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pawel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptographie]]></category>

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		<description><![CDATA[CrypTool ist ein umfangreiches Lernprogramm zu klassischen und modernen Verfahren plus grundlegender Lesestoff zur Kryptologie. Man kann sich z. B. diverse symmetrische und asymmetrische Kryptosysteme &#8220;live&#8221; vorführen lassen.

Das Open-Source-Projekt CrypTool entwickelt seit 1998 unter der Leitung von Bernhard Esslinger das Freeware-Programm CrypTool und bringt damit dieses Wissen einem breiten Publikum näher. CrypTool wird sowohl in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cryptool.de/">CrypTool</a> ist ein umfangreiches Lernprogramm zu klassischen und modernen Verfahren plus grundlegender Lesestoff zur Kryptologie. Man kann sich z. B. diverse symmetrische und asymmetrische Kryptosysteme &#8220;live&#8221; vorführen lassen.</p>
<p><a href="http://www.cryptool.de/"><img width="350" src="http://www.cryptool.de/cryptool_example_de.png" alt="Cryptool" /></a></p>
<blockquote><p>Das Open-Source-Projekt CrypTool entwickelt seit 1998 unter der Leitung von Bernhard Esslinger das Freeware-Programm CrypTool und bringt damit dieses Wissen einem breiten Publikum näher. CrypTool wird sowohl in der universitäten Lehre, in Schulen als auch national und international in Firmen und Behörden eingesetzt.</p>
<p>Das Programm CrypTool ist ein eLearning-Programm für Windows, mit dem kryptographische Verfahren angewendet und analysiert werden können. Die umfangreiche Online-Hilfe wird durch Szenarien/Tutorials und ein Skript mit weiterführenden Informationen (Primzahlen, Hashfunktionen, Digitale Signaturen, &#8230;) ergänzt. </p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie funktioniert Verschlüsselung?</title>
		<link>http://krypto.mufuku.de/2006-10-18/wie-funktioniert-verschluesselung/</link>
		<comments>http://krypto.mufuku.de/2006-10-18/wie-funktioniert-verschluesselung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2006 19:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pawel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptographie]]></category>
		<category><![CDATA[Privacy]]></category>
		<category><![CDATA[historisches]]></category>

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		<description><![CDATA[I. Grundbegriffe
Wikipedia meint dazu folgendes: 
Verschlüsselung nennt man den Vorgang, bei dem ein Klartext mit Hilfe eines Verschlüsselungsverfahrens (Algorithmus) in einen Geheimtext umgewandelt wird. Als Parameter des Verschlüsselungsverfahrens werden ein oder mehrere Schlüssel verwendet. […]
Den umgekehrten Vorgang, also die Verwandlung des Geheimtextes zurück in den Klartext, nennt man Entschlüsselung. 
(Anmerkung: Es gibt asymmetrische und symmetrische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>I. Grundbegriffe</h4>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verschl%C3%BCsselung">Wikipedia</a> meint dazu folgendes: </p>
<blockquote><p>Verschlüsselung nennt man den Vorgang, bei dem ein <strong>Klartext</strong> mit Hilfe eines Verschlüsselungsverfahrens (Algorithmus) in einen Geheimtext umgewandelt wird. Als Parameter des Verschlüsselungsverfahrens werden ein oder mehrere <strong>Schlüssel</strong> verwendet. […]<br />
Den umgekehrten Vorgang, also die Verwandlung des <strong>Geheimtextes</strong> zurück in den Klartext, nennt man Entschlüsselung. </p></blockquote>
<p><span class="note">(<strong>Anmerkung:</strong> Es gibt <a href="http://krypto.mufuku.de/2006-10-19/symmetrisch-asymmetrisch/">asymmetrische und symmetrische Kryptoverfahren</a>. Für bessere Verständlichkeit werde ich in diesem Artikel aber nur die sog. symmetrischen Verfahren beschreiben.)</span></p>
<p>Die drei wichtigsten Grundbegriffe sind hierbei <strong>Klartext</strong>, <strong>Schlüssel</strong> und <strong>Geheimtext</strong> (oft auch <strong>Chiffretext</strong>).</p>
<p>Der Klartext ist die Botschaft, die mit Hilfe eines Verschlüsselungsverfahrens für Außenstehende unkenntlich gemacht werden soll; der Schlüssel ist dabei ein Parameter, welcher frei gewählt wird und maßgeblichen Einfluss auf das Aussehen des Geheimtextes hat.<br />
Wendet man bei ein und dem selben Kryptoverfahren <strong>verschiedene Schlüssel</strong> an, so können also völlig <strong>unterschiedlich aussehende Geheimtexte</strong> entstehen.</p>
<h4>II. Verschlüsselungsoperationen</h4>
<p>Alle Kryptoverfahren bedienen sich zweier elementarer Operationen: der <strong>Transposition</strong> (Umstellung) und der <strong>Substitution </strong>(Auswechslung) von einzelnen Zeichen im Klartext. </p>
<ul>
<li><strong>Transposition</strong>:<br />
Bei einer Transposition werden die Zeichen untereinander vertauscht. Zum Beispiel wird der Klartext rückwärts geschrieben, oder man vertauscht in jedem Wort den ersten mit dem letzten Buchstaben.<br />
<strong>Beispiele: </strong></p>
<ul>
<li>LIES MICH -> HCIM SEIL<br />
<strong>Schlüssel:</strong> <em>Schreibe rückwärts</em></li>
<li>LIES MICH -> SIEL HICM<br />
<strong>Schlüssel:</strong> <em>Vertausche in jedem Wort den ersten und letzten Buchstaben</em></li>
</ul>
</li>
<li><strong>Substitution: </strong><br />
Bei der Substitution werden Zeichen durch andere ersetzt. Zum Beispiel werden alle Buchstaben durch andere Buchstaben oder durch Zahlen ersetzt.<br />
<strong>Beispiele: </strong></p>
<ul>
<li>ABC DEF -> CDE FGH<br />
<strong>Schlüssel:</strong> <em>Verschiebe jeden Buchstaben um drei Stellen im Alphabet</em></li>
<li>ABC DEF -> 123 456<br />
<strong>Schlüssel:</strong> <em>Ersetze jeden Buchstaben durch seine Ordnungszahl im Alphabet</em></li>
</ul>
</li>
</ul>
<h4>III. Historische Beispiele</h4>
<ul>
<li>
Die älteste bekannte <strong>Transpositionsverschlüsselung</strong> wurde schon vor 2500 Jahren von den Spartanern zu militärischen Zwecken angewandt. Als Schlüssel diente ein Stab mit einem bestimmten Durchmesser, der als <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Skytale">Skytale</a></strong> bezeichnet wurde.</p>
<p>Um eine Nachricht zu verfassen, wickelte der Absender ein Pergamentband oder einen Streifen Leder spiralförmig um die Skytale, schrieb die Botschaft längs des Stabs auf das Band und wickelte es dann ab. Das Band ohne den Stab wird dem Empfänger überbracht. Fällt das Band in die falschen Hände, so kann die Nachricht nicht gelesen werden, da die Buchstaben scheinbar willkürlich auf dem Band angeordnet sind. Der richtige Empfänger des Bandes konnte die Botschaft mit einer identischen Skytale lesen. </p>
<p><a href="http://www.it.fht-esslingen.de/~schmidt/vorlesungen/kryptologie/seminar/ws9798/html/krypt_gesch/plaengs.gif"><img src="http://www.it.fht-esslingen.de/~schmidt/vorlesungen/kryptologie/seminar/ws9798/html/krypt_gesch/plaengs.gif" alt="Slytale" width="350" style="border:1px solid #999;" /></a></p>
<p>Der Durchmesser des Stabes ist somit der geheime Schlüssel bei diesem Verschlüsselungsverfahren.
</li>
<li>
Ein sehr bekanntes Beispiel für <strong>Substitutionsverschlüsselung</strong> ist der sogenannte <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rot13">ROT13-Algorithmus</a></strong>, auch Cäsarchiffre genannt.<br />
Dabei wird von einem lateinischen Alphabet mit 26 Buchstaben ausgegangen, welches um 13 Stellen verschoben (rotiert) wird. </p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rot13"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2a/ROT13.png" alt="ROT13" width="350" /></a></li>
<p>Wer genau hinsieht, findet im Titel des <em>Kryptoblogs</em> eine ROT13-chiffrierte Botschaft. Ein <a href="http://www.pflock.de/rot13.htm">ROT13-Wandler</a> wird bei der Entschlüsselung behilflich sein.</p>
<li>Ein weiteres sehr bekanntes Beispiel für Verschlüsselung durch <strong>Substitution</strong> ist die deutsche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rotor-Chiffriermaschine">Rotor-Verschlüsselungsmaschine</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enigma_%28Maschine%29"><strong>Enigma</strong></a>, die sehr häufig im zweiten Weltkrieg verwendet wurde.
<p><img style="border:1px solid #999;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/10/Nsa-enigma.jpg/220px-Nsa-enigma.jpg" alt="Enigma" /></p>
<p>Wichtigste Eigenschaft der Enigma ist die polyalphabetische Rotorverschlüsselung, welche die automatisierte Verwendung mehrerer Geheimalphabete ermöglicht. Ferner werden dabei für fast jeden einzelnen Klartext-Buchstaben eigene Schlüssel verwendet. </p>
<p>Das Herzstück der Enigma sind drei Walzen und zwei Umkehrwalzen, die man beliebig anordnen kann. Die Walzen verfügen über ein eigenes 26-Stelliges Geheimalphabet, welches sich über eine Ringeinstellung verschieben lässt. Alle Walzen sind untereinander über unterschiedlich einstellbare Steckverbindungen gekoppelt.</p>
<p>Somit bietet die Enigma vier verschiedene Parameter zur Verschlüsselung:</p>
<ol>
<li>120 verschiedene <strong>Walzenlagen</strong> …</li>
<li>676 Einstellungen der <strong>Ringe</strong>…</li>
<li>17.576 <strong>Grundstellungen</strong> der Walzen …</li>
<li>150.738.274.937.250 (~ 150 Billionen) <strong>Steckerverbindungen</strong> aller Walzen</li>
</ol>
<p>Daras resultiert ein Schlüsselraum mit <strong>circa 2·10²³</strong> verschiedenen Möglichkeiten (~ 77 Bit) – eine Zahl die sich mit heutigen Schlüsselräumen durchaus messen kann.<br />
Dennoch hat die Enigma <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enigma_%28Maschine%29#Schl.C3.BCsselraum">einige Schwächen</a>, welche dazu führen, dass der Schlüsselraum auf circa <strong>zwei Millionen</strong> Möglichkeiten reduziert wird (siehe dazu auch: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Turing-Bombe">Turing-Bombe</a>).</p>
<p>Die Nazis wechselten täglich um Mitternacht die Schlüssel für geheime Funksprüche. Eine Beispieltabelle für drei Tage sah so aus:</p>
<p><img src="http://krypto.mufuku.de/wp-content/enigma_codes.png" alt="Enigma Codes" />
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Grundlagen zur Kryptographie</title>
		<link>http://krypto.mufuku.de/2006-10-18/uebersicht-zur-kryptographie/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Oct 2006 01:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pawel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptographie]]></category>
		<category><![CDATA[Privacy]]></category>

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		<description><![CDATA[I. Grundbegriffe

Steganographie:
	Verbergen der Existenz von Nachrichten
Verschl&#252;sselung:
	Verbergen des Inhalts bzw. der Bedeutung von Nachrichten
Kryptographie:
	Wissenschaft von der Geheimhaltung von Nachrichten durch
	Verschl&#252;sselung
Kryptoanalyse:
	Wissenschaft vom Brechen von Verschl&#252;sselungen
Kryptologie:
	Zusammenfassung von Kryptographie und Kryptoanalyse

II. Ziele kryptographischen Schutzes

Geheimhaltung:
	Inhalt der Nachricht bleibt Dritten verborgen
Integrit&#228;t:
	Nachricht erreicht den Empf&#228;nger nachweislich unversehrt
Authentizit&#228;t:
	Identit&#228;t des Senders und G&#252;ltigkeit der Nachricht
	nachpr&#252;fbar
Nichtabstreitbarkeit:
	Absender kann Urheberschaft nicht verleugnen

&#228;hnlich Authentizit&#228;t, aber Sender ist potentieller
	 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>I. Grundbegriffe</h4>
<ul>
<li><b>Steganographie:</b><br />
	Verbergen der Existenz von Nachrichten</li>
<li><b>Verschl&uuml;sselung:</b><br />
	Verbergen des Inhalts bzw. der Bedeutung von Nachrichten</li>
<li><b>Kryptographie:</b><br />
	Wissenschaft von der Geheimhaltung von Nachrichten durch<br />
	Verschl&uuml;sselung</li>
<li><b>Kryptoanalyse:</b><br />
	Wissenschaft vom Brechen von Verschl&uuml;sselungen</li>
<li><b>Kryptologie:</b><br />
	Zusammenfassung von Kryptographie und Kryptoanalyse</li>
</ul>
<h4>II. Ziele kryptographischen Schutzes</h4>
<ul>
<li><b>Geheimhaltung:</b><br />
	Inhalt der Nachricht bleibt Dritten verborgen</li>
<li><b>Integrit&auml;t:</b><br />
	Nachricht erreicht den Empf&auml;nger nachweislich unversehrt</li>
<li><b>Authentizit&auml;t:</b><br />
	Identit&auml;t des Senders und G&uuml;ltigkeit der Nachricht<br />
	nachpr&uuml;fbar</li>
<li><b>Nichtabstreitbarkeit:</b><br />
	Absender kann Urheberschaft nicht verleugnen</p>
<ul>
<li>&auml;hnlich Authentizit&auml;t, aber Sender ist potentieller<br />
	    Gegner</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h4>III. Anwendungsbereiche und Entwicklung</h4>
<ul>
<li>Klassische Anwender: Milit&auml;r, Nachrichtendienste,<br />
	Diplomaten</li>
<li>Anwendung von Kryptographie bereits seit dem Altertum
<ul>
<li>Fr&uuml;her manuelle Verfahren</li>
<li>Sp&auml;ter mechanische Verfahren (z.&nbsp;B. Enigma)</li>
<li>Heute Nutzung elektronischer Mittel (Hard- oder Software)</li>
</ul>
</li>
<li>Kryptographie heute allgemein verbreitet, z.&nbsp;B. f&uuml;r
<ul>
<li>Schutz von Gesch&auml;ftsgeheimnissen</li>
<li>sichere elektronische Transaktionen</li>
<li>Schutz von Telekommunikation etc.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h4>IV. Bedrohungsszenarien</h4>
<ul>
<li>Unbefugtes Einsehen von Nachrichten</li>
<li>Unbefugtes Ver&auml;ndern von Nachrichten</li>
<li>F&auml;lschen der Absenderangabe von Nachrichten</li>
<li>Verz&ouml;gern, Wiederholen oder Unterdr&uuml;cken von Nachrichten</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Über das Kryptoblog</title>
		<link>http://krypto.mufuku.de/2006-10-18/ueber-das-kryptoblog/</link>
		<comments>http://krypto.mufuku.de/2006-10-18/ueber-das-kryptoblog/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2006 00:53:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pawel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://krypto.mufuku.de/2006-10-18/ueber-das-kryptoblog/</guid>
		<description><![CDATA[Das Kryptoblog ist ein sogenanntes Watchblog, welches sich mit der Rolle der Kryptographie f&#252;r den Schutz der Privatsph&#228;re in den neuen Kommunikationsmedien besch&#228;ftigt. Dabei sollen besonders die Aspekte

ihrer Geschichte,
ihrer Nutzbarkeit
und ihrer M&#246;glichkeiten 

untersucht, dokumentiert und in verst&#228;ndlicher Form veranschaulicht werden. Das Kryptoblog richtet sich in erster Linie an kryptographie-unerfahrene Benutzer, die nach einem Einstieg in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <em>Kryptoblog</em> ist ein sogenanntes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weblog#Formen">Watchblog</a>, welches sich mit der Rolle der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kryptographie">Kryptographie</a> f&#252;r den Schutz der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Privatsph%C3%A4re">Privatsph&#228;re</a> in den neuen Kommunikationsmedien besch&#228;ftigt. Dabei sollen besonders die Aspekte</p>
<ul>
<li>ihrer Geschichte,</li>
<li>ihrer Nutzbarkeit</li>
<li>und ihrer M&#246;glichkeiten </li>
</ul>
<p>untersucht, dokumentiert und in verst&#228;ndlicher Form veranschaulicht werden. Das <em>Kryptoblog</em> richtet sich in erster Linie an kryptographie-unerfahrene Benutzer, die nach einem Einstieg in diese Thematik suchen. </p>
<p>Ferner wurde dieses Weblog im Rahmen zweier Seminare am <a href="http://www2.design.fh-aachen.de">Fachbereich Design</a> der <a href="http://www.fh-aachen.de">FH Aachen</a> zu den Themen »Privatsph&#228;re« und »digitale Publikationsformen« eingerichtet.</p>
<p>Die Seminare »<a href="http://seminare2.design.fh-aachen.de/privacy">Privacy 2.0</a>« und »<a href="http://seminare2.design.fh-aachen.de/we-blog">we blog</a>« finden im Wintersemester 2006/2007 unter der Leitung von <a href="http://www2.design.fh-aachen.de/menschen/lehrende/gasteier.html">Prof. Klaus Gasteier</a> und <a href="http://www2.design.fh-aachen.de/menschen/lehrende/wrede.html">Prof. Oliver Wrede</a> statt.</p>
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